USA Reise 2014

Im September ’14 durften wir eine wunderschöne Reise durch die USA erleben. Hier zeige ich nur eine kleine Auswahl der Fotos. (Zur kompletten USA-Galerie.)

Kapitel 1: New York
Zwei Tage Manhattan. Am ersten Tag – bei relativ schlechtem Wetter – stand das Financial District sowie Ground Zero inklusive einem eindrücklichen Besuch im 9/11 Memorial Museum auf dem Programm. Obwohl danach die Knochen schon recht müde waren ging es dann bei Dunkelheit über die Brooklyn Bridge. Für mich ist das quasi the pure New York experience.

Am zweiten Tag war dafür strahlen blauer Himmel. Wir schlenderten über dir 5th Avenue, durch den Central Park um dann bei Gray’s Papayas die angeblich “besten Hot Dog New Yorks” zu essen. Nachdem wir dann auch auf dem Times Square eine kurze Visite abgehalten hatten ging es weiter auf das Empire State Bulding zur Dämmerung.

One Word Trade Center Skyline Manhattan by night Empire State Building

Am dritten Tag stand der Flug nach San Francisco an. Spannend – denn es war der 11. September. So erlebten wir im JFK Flughafen eine Gedenkminute an die Opfer des Terroranschlages von 2001.

Kapitel 2: San Francisco
Ebenfalls zwei Tage in SF mit einer Schiffstour zu der Golden Gate und Bay Bridge sowie einem Besuch auf Alcatraz:

Golden Gate Bridge Alcatraz - Empfang - Entrance Aclatraz - Office - Büro

In San Francisco (Dublin) holten wir unseren Camper, mit dem es dann 13 Tage durch den Südwesten ging.

Kapitel 3: Yosemite National Park
Wir nahmen uns zwei Tage Zeit für den Yosemite National Park. Am ersten wanderten wir zum den Vernal Falls, dem Mirror Lake (leider ohne “Spiegel” da er komplett trocken war) und zu den Yosemite Falls. Leider auch ohne einen Tropfen Wasser.

Am Zweiten Tag überquerten wir mit dem Camper den Tioga Pass und verteilten dabei einige Zeit an den Tenaya Lake.

Yosemite National Park - Vernal Falls Yosemite National Park - Vernal Falls Yosemite National Park - Vernal Falls Yosemite National Park - Tenaya Lake

Kapitel 4: Mono Lake
Beim Mono Lake campierten wir in Lee Vining wo wir in einem kleinen Supermarkt ein Steak für 15 Dollar kauften und Abends auf den Grill legten. Wow – das beste Steak das ich je hatte :)

Kurz vor Sonnenuntergang ging es dann an den See, der für mich vom Pink Floyd whish you where here Cover bekannt war. Die skurrilen Tuffa-Steine im Sonnenuntergang:

Mono Lake - Tuffa Mono Lake - Tuffa Mono Lake - Tuffa

Kapitel 5: Geisterstadt Bodie
Am nächsten Morgen ging es dann erst mal nach Norden. Ich wollte unbedingt nach BODIE, da ich seit Jahren ein Bild eines verrosteten Autos in der Wiese im Kopf hatte. Die Anfahrt gestaltete sich sehr zäh, da wir mit unserem Camper auf dem “Feldweg” mit max. 5 mph voran kamen. Aber der Besuch in der Geisterstadt hat sich dennoch gelohnt:

Geisterstadt Bodie Auto - car Ghosttown Bodie - Geisterstadt - Kabel Ghosttown Bodie - car - auto
Bodie - Küche - citchen
Auf dem Rückweg dann nochmals ca. 45 Minuten den Hoppelweg – und dann ab nach Süden. Meile um Meile zum nächsten Highlight:

Kapitel 6: Alabama Hills – Mobius Arch
Da wir den Arches National Park leider auslassen mussten wollte ich zumindest den Mobius Arch sehen. Der kleine Abstecher hat sich allerdings nicht nur wegen dem Arch rentiert – sondern die ganze Landschaft der Alabama Hills hat mich total fasziniert.

Alabama Hills Alabama Hills Alabama Hills - mobius arch

Auf dem nahe gelegenen Campingplatz erfuhren wir dann, dass in den Alabama Hills unzählige Western mit John Wayne gedreht wurden. Aber auch heute noch dienst diese Hügel vielen Hollywood-Streifen als Kulisse.

Der nächste Tag stand unter dem Motto: shopping und cruisen. Wir saßen fast den ganzen Tag in unserem Wohnmobil, nur unterbrochen von einer 3-stündigen Shopping Tour durch den Outlet-Center in Barstow. Am Spätnachmittag überquerten wir die Grenze nach Arizona. Das bedeutete, dass wir 10 mph schneller fahren durften :) Und so schrubbten wir noch einige Meilen bis wir einen Campground in Kingsman ansteuerten. Den Abend verbrachten wir mit Wäsche waschen.

Kapitel 7: Grand Canyon
Als wir im Grand Canyon Village ankamen gab es erst mal einen kräftigen Regenschauer. Wir nutzen die Zeit um erst mal in unserem Wohnmobil gemütlich Kaffee zu trinken. Nach dem sich der Schauer verzogen hatte machten wir uns zum Canyon auf. Der erste Blick in den Canyon ist einfach unbeschreiblich.

Wir erlebten einen Sonnenuntergang am Canyon inkl. Gewitter.

Grand Canyon Grand Canyon Grand Canyon - sunset

Am nächsten morgen standen wir um 5 auf um den Sonnenaufgang zu bewundern.

Grand Canyon - sunrise - sonnenaufgang

Entlang des Southrims fuhren wir weiter gen Westen …

Kapitel 8: Monument Valley
Beim Einchecken auf dem Campground buchten wir gleich eine Jeep-Tour durchs Valley. Und 30 Minuten später holte uns ein nicht gerade gesprächiger Indianer mit dem Jeep ab und wir tourten durch die wahrscheinlich bekannteste Gegend der USA:

Monument Valley - rechter linker handschuh Monument Valley - the cutte Monument Valley - Cube
Monument Valley Monument Valley Monument Valley

Am Abend gönnten wir uns ein traditionelles indianisches Dinner im Restaurant. Als wir am nächsten morgen wieder aufbrachen hieß es: von nun an nur noch östlich.

Kapitel 9: Horseshoe Bend
Unsere Tagesziel war der Lake Powell. Doch bevor wir den Campground anfuhren machten wir einen Halt beim Horseshoe Bend. Auch wenn das Wetter etwas unsicher schien. Nach dem 20minütigen Marsch lag der die Schleife des Colorado Rivers direkt vor uns. Für mich persönlich was der Anblick ergreifender als der des Grand Canyons.

Horseshoe Bend Horseshoe Bend Horseshoe Bend

… und noch eine Panorama-Ansicht:

Panorama Horeseshoe Bend - USA

Dann fuhren wir weiter zum Wahweap Bay wo wir zwei Nächte blieben um etwas relaxen zu können. Baden bei Sonnenuntergang und lecker Steak grillen unter einem herrlichen Sternenhimmel.
Doch der nächste Morgen brachte Chaos und Hektik. Tagesprogramm war:

Kapitel 10: Antelope Canyon
Der Antelope Canyon hat sich in den letzten Jahren als das beliebteste Ausflugsziel etabliert. Es sind nur geführte Touren erlaubt die allerdings von vielen verschiedenen Anbietern organisiert wird. Teilweise auch spezielle Fotografen-Touren. Alles sehr chaotisch – am Ende hatten wir mit viel Diskussionen doch eine Tour gebucht und saßen in einem Jeep der von unsere Fahrern sicher über die hügelige Piste gen Canyon gelenkt wurde. Auch ein Erlebnis.
Im Slot-Canyon bemerkten wir schnell, dass man mit hundert anderen Besucher ganz schnell durch den Canyon gescheucht wird. Kaum hat man Zeit mal stehen zu bleiben – geschweige denn in aller Ruhe zu fotografieren.
Trotz all der Widrigkeiten hat es sich gelohnt – und ein paar tolle Fotos sind dabei auch raus gekommen:

Antelope Canyon Antelope Canyon Antelope Canyon Antelope Canyon

Den hektischen Tag ließen wir mit original lecker BBQ beim besten Grillmeister von Page ausklingen.

Kapitel 11: Hoodoos
Auf dem Weg weiter gen Osten überwuerten wie die grenze von Arizona nach Utah und waren damit in einer anderen Zeitzone. Auf dem Highway 98 machten wir eine kurze Pause um die Hoodoos zu besuchen:

Hoodoos Hoodoos Hoodoos

Ein kleiner Rundumblick in dieser ebenfalls sehr skurrilen Landschaft:

 

Panorama Hoodoos

Panoramaansicht HooDoos

Abends erwartete uns schon das nächste Highlight:

Kapitel 12: Bryce Canyon
Die warme Sonne des Spätnachmittages nutzen wir gleich um am Rim entlang zu spazieren und nach einer sehr kalten Nacht machten wir eine kleine Wanderung quer durch Felslandschaft des Canyons:

Bryce Canyon Bryce Canyon Bryce Canyon

Danach meisterten wir mit unseren 25″ langen Gefährts die engen Kurven der Passtraße zum …

Kapitel 13: Zion National Park
Im Zion NP haben wir einen sehr ruhigen Tag mit einem gemütlichen Spaziergang entlang des Virgin Rivers inklusive vielen Begegnungen mir frechen Eichhörnchen verbracht.

Squirrel - Eichhörnchen Zion National Park - Virgin River Zion National Park - Virgin River

Danach gings weiter – langsam immer mehr zurück zur Zivilisation – auf die Interstate 15 in Richtung:

Kapitel 14: Valley of Fire
Hier ist Name Programm. Obwohl wir erst gegen Abend unser Campground erreichten hatten wir noch 35°C. Der Campgound lag inmitten vieler roter Felsformationen und bot kaum Schatten.
Während des Frühstücks besuchten uns neugierige Chipmunks – Streifenhörnchen.


Am Nachmittag absolvierten wir unsere letzte Wanderung durch das Valley of Fire

Valley of Fire - Arch Valley of Fire Valley of Fire

Beim Verlassen des Valley steht plötzlich ein steinernen Elefant am Straßenrand.

Valley of Fire - elephant - Elefant Valley of Fire - elephant - Elefant Valley of Fire

Auf dem Weg gen Las Vegas machten wir noch einen Abstecher zum Hoover Damm, der den gesamten Strom des Südwestens generiert.

Als wir den Damm hinter uns ließen ereilte uns eine absolute Seltenheit: Gewitter in Las Vegas:

Kapitel 15: Las Vegas
Wir verbrachten eine Nacht auf einem Campingplatz um gaben das “Recreation Vehicle” am nächsten Morgen ab um danach unser Hotel – Treasure Island – zu beziehen. Nach den ganzen Naturerlebnissen wurde ich von der Betriebsamkeit und dem Prunk von Las Vegas völlig geplättet. Stumpfsinniges Ablaufen des “Strips” von Casino zu Casino von Hotel zu Hotel.

Das einzige was mir an LV richtig gut gefallen hat waren die Wasserspiele vor dem Bellagio Hotel.

Am ersten Abend besuchten wir die Blue Man Group was uns sehr amüsiert hatte. Und am letzten Abend unsere USA Reise suchten wir nochmals ein Restaurant auf um ein typisches Amerikanisches Essen zu genießen: Steak.

Eine wunderschöne und ereignisreiche Reise. Wir sind Gott dankbar für alles Erlebte und seine atemberaubende Schöpfung.

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