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Zwei Panoramen aus Berlin

am_hackeschen_markt.preview_klIst die „never ending story“ nun doch endlich abgehakt? Als ich in Juni 2014 mal endlich mit allem benötigten Equipment und bei ordentlichem Wetter die Hackeschen Höfe betrat konnte ich es kaum fassen. Nichts, was einem gelungen Panorama im Wege stand (außer den schnell ziehenden Wolken, die die Lichtverhältnisse ständig ändern).

Also schnell drauf los geschossen … und das Ergebnis kann sich sehen lassen:

im hackeschen hof

Panorama „Im Hackeschen Hof“ — Ein Klick auf das Bild öffnet interaktive Panoramaansicht

Beflügelt von der gelungen Aufnahme ging’s weiter zum Hackeschen Markt. Dort auf einer kleinen Verkehrsinsel hat man tolle Sicht auf den Fernsehturm und viel Leben um einen herum. So begann ich die einzelnen Aufnahmen, als plötzlich ein roter Audi um die Ecke bog. Den musste ich ja noch schnell drauf bekommen. Etwas später stand ein gelber Service Wagen an der Kreuzung. Auch ein tolles Motiv – und klick. Und so hatte ich viel Auswahl beim „stitchen“ des Panoramas. Leider dadurch auch stark zu kämpfen – vor allem mit den unterschiedlichen Lichtverhältnisse (ich erinnere an die schnell ziehenden Wolken). Deswegen bin ich mit dem Ergebnis nicht so zufrieden – aber zeigen möchte ich es dennoch:

Panorama: Am Hackeschen Markt --- Ein Klick auf das Bild öffnet eine interaktive Ansicht

Panorama: Am Hackeschen Markt — Ein Klick auf das Bild öffnet eine interaktive Ansicht

PS: der link zu allen Panoramen aus Berlin

Blende, Belichtungszeit und das ganze Drumherum

Die Grundlagen

Die absoluten Basics der Fotografie sind Blende und Belichtungszeit.

Wie diese zusammen hängen und was sie bewirken, das sollte einem Fotografen in Fleisch und Blut übergehen. Denn wenn ein Motiv mal gesichtet ist fehlt oft die Zeit die Zusammenhänge nochmals durchzudenken. Ebenso hindert ein ständiges „wie war das nochmal mit der Blende…???“ die fotografische Kreativität. Und gerade diese zeichnet einen guten Fotografen doch erst aus.

Blende und Belichtungszeit sind für die korrekte Belichtung des Bildes verantwortlich. Um das Bild korrekt zu belichten, muss eine bestimmte Menge Licht auf den Sensor (früher natürlich den (Dia-)Film). Ich vergleiche das gerne mit einem Glas unter einem Wasserhahn. Ist das Glas mit Wasser voll, so ist das das Bild richtig belichtet. Nun ist aber die Frage wie sehr ich den Hahn aufdrehe. Ist der Wasserhahn ganz auf auf fließt viel Wasser und das Glas ist schnell voll. Drehe ich den Hahn nur leicht auf, so tröpfelt es nur etwas ins Glas und es dauert wesentlich länger bis das Glas voll ist.

Der Wasserhahn ist quasi die Blende. Ist die Blende ganz auf kommt viel Licht durchs Objektiv – die Belichtungszeit kann also kurz gehalten werden. Schließe ich die Blende, so verlängert sich die Belichtungszeit.

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Ein Eishockey-Feld mitten in den Bergen … so sieht es zumindest aus. Es ist am Rande von Tschiertschen auf ca. 1400 m Höhe. Die Dämmerung setzt ein, das Flutlicht wird eingeschaltet. Dies führt zu einer sehr ungewöhnlichen Lichtstimmung.

Eine kleine Spielpause … da steht es … ganz alleine, das Tor. Im Gegenlicht des Flutlicht-Strahlers. Im Hintergrund leuchten die schneebedeckten Berge – klick.

Bereits die Vorschau auf meinem Kamera-Display verspricht ein großes Potential. Doch wer mich kennt weiß dass ich gerne an den Bildern „photoshoppe“.

Ich möchte Euch an der Entstehungsgeschichte Teil haben lassen.

Das Bild out of cam. Mir gefällt besonders die dezente Farbsättigung und der etwas verschobene Weißabgleich durch das Zwielicht Dämmerung und Flutlicht.

In den Ecken (besonders oben) sieht man die Vignettierung des Objektives. Das SONY 16-105, was ich nur nutze, wenn ich mich auf ein Objektiv beschränken muss (wie bei einem Tag auf der Piste) hat schon eine recht starke Vignettierung bei 16 mm. Spontan ärgerlich – bringt mich aber sofort auf die Idee wie ich es bearbeiten will: es soll auf alt, grungy, scatchy gemacht werden.

Schritt 1:  ein Kontrastanpassung. Die Tiefen etwas abgedunkelt. Und – was allerdings in der kleinen Vorschau nicht sichtbar ist – entrauscht.
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the designer

Ein kleines Experiment: Foto meets drawing.

Ort des Geschehens: MoMA (Museum of Modern Art). Eine nette kleine Kunststudentin (reine Mutmaßung) streifte durchs das Museum … wir trafen immer mal wieder auf sie … und ich habe mir erlaubt sie ab und an unauffällig vor die Linse zu bekommen.

An einer stelle war sie ganz in eine Zeichnung vertieft – klick – das Foto war schnell auf dem Chip gebannt. Zuhause sind mir dann einige Gedanken zur Bearbeitung gekommen … und was ist naheliegender als die typische Vorlage Eschers (Die Hände die sich selber Zeichnen) … Foto meets Zeichnung.

Und hier das Ergebnis:

Kunststudentin MOMA