Schlagwort-Archive: HDR

Bremer Marktplatz

Der Bremer Marktplatz bei Nacht

Meine regelmäßige Geschäftsreise brachte mich diesmal im Februar nach Bremen. Die letzten male davor war es immer Dezember … und damit war das Fotografieren auf dem Marktplatz aufgrund des Weihnachtsmarktes unmöglich. So nutze ich die Gelegenheit um pünktlich zur blauen Stunde durch die Bremer Altstadt zu ziehen.

Bevor allerdings die Sonne ganz unterging nutze ich die letzten Sonnenstrahlen um ein sphärisches Panorama vom Bremer Marktplatz in den Kasten zu bekommen.

Shpärisches Panorama Bremer Marktplatz

Bremer Marktplatz: Handelskammer – Becks Bistro – unser lieben Frauen – Rathaus – St. Petri Dom

Hier entlang zum interaktiven sphärischen Panorama des Bremer Marktplatz.

Weiter ging es dann in Richtung Schnoor. Auf dem Weg dorthin ist mir der Gasthof zum Kaiser Friedrich ins Auge gesprungen.

Und schnell wieder zurück zum Marktplatz … denn im Februar ist die “blaue Stunde” doch recht kurz.

Und zum Schluss nochmals ein HDR-Panorama:



Nach drei Stunden zog es mich dann doch wieder in die Wärme des Hotels. Bin gespannt auf den nächsten Bremen-Besuch.

Nächtlicher Streifzug durch Berlin

Berlin by night

Berlin – die einzige Großstadt in der ich mich richtig wohl fühle und gerne durch die Straßen ziehe. Im Dezember 2015 hatte ich mal wieder etwas Zeit und natürlich auch den Fotoapparat samt Stativ mit am Start. Nach langer Zeit zog es mich mal wieder auf meine Berliner Standart-Route zur Museums-Insel, in der Hoffnung weniger Baukräne im Weg zu haben – bzw. mit meiner neuer Ausrüstung (Sony a7) bereits bekannte Motive einzufangen und mit dem Ergebnis der alten Ausrüstung zu vergleichen. Bei der Durchsicht der Fotos  war schnell klar, dass ein Manko der ersten Sony-E-Mount Vollformate die Reflektieren auf dem Sensor sind – was doch starke Geisterbilder verursacht. Aber für die neue Möglichkeit die Kamera per App (RCCDroid) zu steuern – und damit HDR-Belichtungsreihen zu erzielen ohne die Kamera berühren zu müssen – nehme ich gerne in Kauf bei der Nachbearbeitung etwas mehr Arbeit mit Geisterbildern zu haben. Aber nun los …

Station 1: Bode-Museum.

Leider doch mit Kränen im Hintergrund – die ließen sich aber gut wegretuschieren

Bode-Museum am Spree-Ufer

Bode-Museum Berlin Bode-Museum Berlin Bode-Museum Berlin

Dann ein Panorama – und das Ganze auf Gemälde bearbeitet:

Sation2: Berliner Dom

Weiter ging es dann in Richtung Dom. zu meiner Verwunderung war die Vorderseite nicht beleuchtet? Na sowas – muss die evang. Kirche Stromkosten sparen? Dann eben zur Rückseite – auch eine reizvolle Ansicht mit der Spree im Vordergrund. Wiederum ein Panorama aus drei Hochkant-Belichtungsreihen:

Berliner Dom
Danach ein kleiner Besuch auf dem Weihnachtsmarkt mit dem Versuch ein Riesenrad abzulichten – und dann ging es schon wieder zurück ins Hotel. Aber der nächste Trip nach Berlin ist ja schon wieder geplant :)

Verlassene Maschinenfabrik

Juni 2014 – ich bin in Leipzig um Udo Lindenberg auf seiner Stadion-Tour zu supporten. Mein Hotel, das von der Udo Produktion herausgesucht wurde: Commundo Hotel in Stadtteil Plagwitz. Das Hotel ist eher eine gehobene Jugendherberge. Aber was soll’s.

An einem Morgen habe ich noch etwas Zeit bevor es ins Stadion geht. Also packe ich meinen Foto und schlendere der Straße entlang. In Leipzig gibt’s ja überall tolle Motive. Und so komme ich nicht mal 100 m neben meinem Hotel an einer maroden Halle vorbei. Dabei handelt es sich – wie ich später recherchierte – um die verlassene Maschinenfabrik Philipp Swiderski.

Herrlich – genau mein Ding.

Schade – ein Stativ habe ich nicht dabei … aber mit ruhiger Hand (oder teilweise auf ein Stein abgelegte Kamera) ergaben sich dann doch ein paar ansehnliche HDR Fotografien.


verlassene Maschinenfabrik Leipzig verlassene Maschinenfabrik Leipzig verlassene Maschinenfabrik Leipzig
 


verlassene Maschinenfabrik Leipzig verlassene Maschinenfabrik Leipzig verlassene Maschinenfabrik Leipzig
Leider musste ich dann bald wieder abbrechen um mich um meine geschäftlichen Angelegenheiiten zu kümmern. Also – auf zu Udo.

Bearbeitet wurden die Fotos mit SNS-HDR und den PlugIns von Nik Software.

Und der obligatorische Link zu allen Fotos der verlassenen Halle.

Maria Laach

Als ich vor Jahren einen Bericht im Fernsehen über Maria Laach gesehen hatte wollte ich dort unbedingt mal hin. Nicht nur aus fotografischen Gesichtspunkten. Im Mai 2013 hatte ich dann endlich mal die Gelegenheit das Klostergelände zu besuchen. Leider war es ein sehr regnerischer Tag, so dass das sehr schön angelegte Außengelände nicht im richtigen Licht erstrahlte. So beschränkte ich mich mehr auf die Innenarchitektur. Da in der Abteilkirche allerdings Foto-Verbot herrscht habe ich mich auf den Eingangsbereich beschränkt.


Maria-Laach-Abteikirche Maria-Laach

Als wir dann in die Krypta gingen, konnte ich mich nicht mehr zurückhalten. Da wir die einzigen dort unten waren habe ich also doch mein Foto inklusive Stativ ausgepackt und ein paar Shots gemacht.


Maria Laach Maria Laach Maria Laach

Sämtliche Bilder wurden mit einer Belichtungsreihe aufgenommen (-2, 0 und +2 EV) und die Außenaufnahmen mit SNS-HDR bzw. Innenaufnahmen mit HDR Efex Pro 2 getonemapped.

Dabei wählte ich einen teilweise sehr düsteren Look. Dies hat aber nichts damit zu tun, dass ich (katholische) Klöster als sehr düster empfinde. Im Gegenteil. Ich wohnte sogar schon einige Zeit in einem Kloster und immer wieder genieße ich die Ruhe und nehme gerne an den Gebetszeiten Teil.

Die hier gezeigten Bilder sind nur ein paar ausgewählten. Alle Bilder gibt es in meinem virtuellen Fotoalbum Maria Laach.

Die Obere Torstraße am Abend

Gestern Abend hat es mich kurz auf die Straße gezogen. Ich wohne in einer sehr malerischen Straße mit einigen Fachwerkhäuser und am Ende der Straße sogar einer Kirche. Eine sehr schöne Kulisse … wenn da nicht ständig dir parkenden Autos wären. Aber gestern Abend parkten gegenüber recht wenig Autos … und so ganz schnell die Gelegenheit am Schopf gepackt und zwei Shots gemacht. Belichtungsreihe (-2, 0 und +2 EV), mit SNS-HDR zusammengeführt und in Photoshop mit der Nik Software auf alt bearbeitet.



Wie gefällt’s?

Hackescher Markt am Abend

Der Hackescher Markt in Berlin ist wohl der Szene-Treff im “neuen Berlin”. Durch den alten Bahnhof, der wunderschön beleuchtet ist, mit all seinen kleinen Kneipen und Restaurants in den Torbögen unter den Bahngleisen und den nahe gelegenen architektonisch sehr ansprechenden Hackeschen Höfen bietet er unzählige interessante Motive.

Nachdem ich also die Panografie-Fotos der Hackeschen Höfe im Kasten hatte schlenderte ich weiter in Richtung des Markts

Hackescher Markt am Abend - HDR

Weiter ging es dann in den Bahnhof und war total überrascht welche fotografische Location sich mir zeigt. Gerade mit Langzeitbelichtungen und den dadurch verwischenden Zügen und Menschen fand ich das äußerst reizvoll:

Haltestelle Hackescher Markt - Züge - Langzeitbelichtung Haltestelle Hackescher Markt - Langzeitbelichtung
Haltestelle Hackescher Markt - Langzeitbelichtung Haltestelle Hackescher Markt - Zug - Langzeitbelichtung

 Danach ging ich wieder zurück auf dem Markt und fotografierte den bunt beleuchteten Bahnhof von außen:

Hackescher Markt bei Nacht
Hackescher Markt bei Nacht
 

PS: (fast) alle Bilder sind mit einer Belichtungsreihe von 4 Bildern aufgenommen und mit SNS-HDR bzw. Photomatix bearbeitet.

Am Ziel einer langen Reise?

Es ist inzwischen fast 8 Jahre her, als ich das erste mal ein DRI-Foto gesehen habe. Es stammte von Digi-Achim, der mittels Mehrfachbelichtungen des gleichen Motivs einen größeren Dynamikumfang bekommen hat. Für mich war er einer der Pioniere. Denn in mühseliger Handarbeit wurden in Photoshop die Mehrfachbelichtungen übereinander gelegt und die hellen, überstrahlten Bereiche ausgewählt und durch die weniger belichteten Bilder ersetzt. Das ganze mit einer weichen Kante … doch das gab dann unschöne Schatten, die dann wieder von Hand gelöscht werden mussten. Fazit: die Bearbeitung eines Bildes dauerte mindestens 1 Stunde.

Dennoch … diese Arbeit faszinierte mich und ich machte sicherlich drei Jahre fast ausschließlich Nacht-Aufnahmen mit dieser manuellen DRI-Technik.

Dann kamen diverse Software an den Start …. ich probierte viel Freeware aus. Aber alles erfüllte nicht so meine Vorstellungen. Und landete dann irgendwann bei der bekannten Software Photomatix. Damit kann man schon echt gute Ergebnisse bekommen… aber eine Nachbearbeitung war immer notwendig. Außerdem war ein natürlicher Look fast unmöglich.

Nun bin ich vor drei Tagen auf eine neue HDR Software aufmerksam geworden: SNS-HDR*. Im Netz kann man darüber viel positives lesen – also kurz entschlossen die 30 € investiert und die Software gezogen. Keine 30 Minuten später war sie Software installiert und das erste DRI-Foto gewonnen. Super einfach … super tolle Presets – super Einstellmöglichkeiten.

Fazit: Die Software ist unschlagbar was Natürlichkeit – und vor allem Preis/Leistungsverhältnis – angeht.

 

Hier mal mein erster Versuch:

Blauer Turm Bad Wimpfen bei Nacht

Und zum Vergleich das Bild das ich vor etwa 7 Jahren manuell gephotoshoped habe:
Blauer Turm Bad Wimpfen bei Nacht

Scheint so, als ob ich wirklich am Ende einer langen Reise angelangt bin. Ich werde die Software nun in der nächsten zeit mal ausführlicher nutzen und auf Herz & Nieren testen.

 

* die webpage ist leider auf polnisch. Aber ich hatte einfach mal das Vertrauen, dass eine PayPal-Überweisung auch klappt. Nach 20 Minuten hatte ich eine eMail mit download link und Seriennummer.